Indikationen

 

“Festgefahrene” Psychotherapie

Sie befinden sich in Psychotherapie? Sie haben den Eindruck, nicht voranzukommen? Sie brauchen neue Impulse?

Ein Sprichwort sagt: “Wenn´s nicht funktioniert, mach´ etwas anders!”.

Hypnose kann in wenigen Sitzungen helfen, den Faden wiederzufinden, sich neue Aspekte und Sichtweisen zu erschliessen. Der Erfahrung nach ist es häufig ein anderer Rahmen der das gleiche Bild anders wirken läßt! So berichten viele Patienten von einer Intensivierung der eigenen Psychotherapie durch parallele Behandlung mit Hypnose. Gemeinsam läßt sich auch die Zeit bis zum Beginn einer Psychotherapie oder einer psychosomatischen Reha-Maßnahme stabilisierend überbrücken.

Sehr gerne begleite ich hypnotisch Ihre Psychotherapie – gebe Ihnen die Gelegenheit, neue Ansatzpunkte für die nächsten psychotherapeutischen Sitzungen zu finden, greife aber auch gerne Ansatzpunkte auf, die Sie im Rahmen Ihrer verhaltens- oder tiefenpsychologischen Sitzungen gewonnen haben. Gemeinsam sind wir stärker! …… [zurück]

 

Schlafstörungen

Schlafstörungen und Schlafprobleme sind weit verbreitet und treten alleinig oder in Zusammenhang mit organischen oder psychischen Störungen / Erkrankungen auf. Generell sind die Einschlaf- von den Durchschlafstörungen zu unterscheiden. Nächtliche Angst-/Panikattacken sowie Schlafwandeln stellen weitere nächtliche Faktoren dar und müssen abgegrenzt werden. Es gibt emotionale und ebenso auch kognitive Komponenten. Negative Lernerfahrungen (nicht im Bett schlafen können, wohl aber auf der Couch) im Zusammenhang mit der nächtlichen Ruhe spielen eine weitere tragende Rolle. Letztere beruhen auf der kreativen Fähigkeit unseres Gehirns, einen Ort (z.B. Bett) mit einer Tätigkeit zu verknüpfen (Grübeln, Fernsehen u.a.) – fortan wird das Bett für alles andere gut sein, aber eben nicht zum Schlafen. Diese Verknüpfung läßt sich relativ gut und unproblematisch hypnotisch lösen. Selbstverständlich sollte die Behandlung von Schlafstörungen auch den Bereich der Schlafhygiene umfassen: Kurz vor dem Zubettgehen lüften, Heizung auslassen und am Abend und in der Nacht kein Fernsehen, Handy oder PC – neuere Studien haben gezeigt, dass die Abstrahlung der LCD Bildschirme im Gehirn die Produktion des Schlafhormones (Melatonin) hemmt. Emotional sehr berührend ist die hypnotische Arbeit mit Grübelinhalten, insbesondere sind es diese Sitzungen, die als besonders intensiv erlebt werden, allerdings auch zur Voraussetzung die Fähigkeit haben, sich auf seine Gefühle einzulassen! Durchschlafstörungen können insbesondere gut mit Selbsthypnose behandelt werden, sogar das “fortgesetzte Träumen”, also die Fortsetzung eines Traumes nach Erwachen (verbunden mit erneutem Einschlafen) ist mit einiger Übung möglich! [zurück]

 

Ängste

Ängste habe die Funktion, uns vor gefährlichen Situationen zu schützen. Angstbelegte Umstände versuchen wir stets zu vermeiden. Die Prägung von Ängsten erfolgt sehr früh in der Entwicklung, immer aus negativen Erfahrungen oder aber auch der Angst, eine derartige Erfahrung überhaupt selber zu machen, heraus im Sinne eines Hypnose-Prozesses. Ängste können begründet (z.B. Angst vor der heißen Herdplatte) oder unbegründet und rational nicht nachvollziehbar sein (z.B. Angst vor Tunneln). Weiterhin gibt es Ängste, für die die Betroffenen keinen Angstgegenstand oder -situation benennen können. Bestehen Ängste chronisch, resultiert zum einen eine Ausweitung auf andere Gebiete als das ursprüngliche, zum anderen können diese Ängste auch körperliche Symptome (z.B. Migräne, Bauchschmerzen, Durchfall etc.) hervorrufen. Angst geht immer einher mit einer Stressreaktion des körpers und langjährig Betroffene geraten in einen “Burn Out” zustand und sind dann diesen Ängsten ausgeliefert, ohne selber Auswege zu finden. Dabei ist der Angstzustand auch immer ein Zustand von ungesteuerter (Selbst-) Hypnose.

In der Hypnose sind generell alle gegenstands- oder situativ bezogenen Ängste sehr gut zu beeinflussen. Neben der Eigenkontrolle von Ängsten kommt der Ursachenforschung eine große Bedeutung zu. Nach Auffinden der Ursache (meist in der Vergangenheit) kann die ursprüngliche Situation zerlegt, in Einzelheiten neu betrachtet und korrigiert wieder “zusammengesetzt” werden. Auf diese Weise weichen oft ganze Verknüpfungen aus verschiedenen Ängsten der erlangten Erkenntnis!
Ängste ohne konkreten Auslöser sind etwas schwieriger und erfordern mehr Geduld. Nur weil keine Ursache erinnert werden kann, heißt das nicht, das es keine gibt – es muss nur intensiver gesucht werden. Häufig liegen die Ursachen dann in frühester Kindheit oder sogar noch in der Schwangerschaft!    …… [zurück]

 

Schmerzen

Schmerzen sind, wann immer sie auftreten, ein lebensveränderndes Ereignis. Es ist die Sprache unseres Körpers, die uns mitteilt, dass etwas nicht in Ordnung ist. Schmerz ist aber immer auch ein starkes hypnotisches Moment, dass (meistens negative) Erfahrungen sehr schnell und effektiv mit äußeren Umständen verknüpft (z.B. Zahnarzt – Schmerz – Geräusch des Bohrers – Geruch der Praxis). Jedesmal, wenn eine Komponente wahrgenommen wird, stellt sich das Gesamtbild dieser unangenehmen Erfahrung ein (irgendein Geruch ähnelt dem Geruch der Zahnarztpraxis).
Bestehen Schmerzen lange genug, werden sie chronisch, d.h. sie bestehen weiter, obwohl die eigentliche Schmerzursache längst nicht mehr vorhanden ist. Der Körper verfügt sogar über ein sog. Schmerzgedächtnis, das für diese “Eigenproduktion” verantwortlich ist.
Die Herangehensweise mit Hypnose löst zum einen die negative Prägungskette in die Einzelkomponenten auf, gefolgt von der Erkenntnis, dass vom z.B. Geruch des Desinfektionsmittels gar keine Gefahr ausgeht. Diese Verbindung wird gelöst und eben dieser Geruch fortan als nicht mehr unangenehm empfunden.
Parallel dazu werden Techniken erarbeitet, wie der Schmerz, wenn er denn auftritt, vom Patienten selber kontrolliert werden kann. Desweiteren hilft Hypnose, dieses Signal besser zu verstehen, und mit der Erkenntnis der Umstände für dieses Symptom können Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und Veränderungen eingeleitet werden!
In hartnäckigen Fällen hilft eine besonders tiefe und lange Hypnoseführung (mind 60 Minuten), das Schmerzgedächtnis zu löschen – so dass im Idealfall keine Erinnerung mehr da ist, die ständig (ungewünscht) hervorgerufen werden kann. …… [zurück]

 

Depressionen

Die Depression ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern fast immer die Folge von einer Störung, die vom Körper bzw. von der Psyche nicht eigenständig bewältigt werden kann. Dieses ist verbunden mit einem “inneren Kampf” – Stress – und einem nachfolgendem “Burn Out” Zustand.

Die Ursachen sind vielfältig und die Grenzen zur Krankheit nicht immer klar gegeben. Wie bei den Ängsten und Schmerzen müssen verschiedene Formen voeneinander abgegrenzt werden.

Reaktive Depressionen sind stellen Reaktionen auf ein Ereignis dar, sind also immer begründet, und lassen soch in der Hypnose sehr gut behandeln. Hierbei wird die auslösende Situation aufgesucht, der innere Konflikt ausfindig gemacht und gelöst. Dieser mechanismus trifft auf die Mehrzahl der Fälle zu.

Manchmal haben Depressionen aber auch keinen konkreten Gegenstand. Wenn sich bei der Suche (unter Hypnose) ganz und gar kein Auslöser finden läßt, liegt die Ursache meistens ganz woanders: krankhaft gestörte Abläufe im Serotoninhaushhaltes des zentralen Nervensystems bedürfen einer intensiven medikamentösen Therapie! …… [zurück]

 

Psychosomatik: z.B. “Reizdarm” und “Reizmagen”

“Reizdarm” und “Reizmagen” sind Krankheitsbilder, die für den Betroffenen mit deutlichen Einschränkungen im täglichen leben einhergehen, ohne das die Schulmedizin eine Ursache hierfür benennen kann. Betroffenen kann meistens nur unzureichend medikamentös geholfen werden. Schulmedizinisch handelt es sich um eine sog. “Ausschlußdiagnose” d.h. sie wird immer dann gestellt, wenn für entsprechende Beschwerden keine offensichtliche Ursache gefunden werden kann. Diese Krankheitsbilder sprechen sehr gut auf Hypnose an, zumal während der Hypnose sehr häufig die Ursache gefunden, bearbeitet und so gelöst werden kann. Desweiteren werden Strategien vermittelt, die es dem Patienten erlauben, seine Einschränkung “selber in den Griff nehmen” und somit auch aktiv beeinflussen zu können! Im Laufe der Sitzungsserie wird dabei die Technik der Selbsthypnose erlernt, die es ermöglicht, sich auch zu hause zwischendurch selber tief zu entspannen und somit zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden. Ziel der Behandlung ist, wie bei allen chronischen Erkrankungen, ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen!    …… [zurück]

 

Hauterkrankungen

Neurodermitis, Psoriasis – zwei Hauterkrankungen, die schulmedizinisch-dermatologisch unter Umständen schwer positiv zu beeinflussen sind. Durch häufiges Auftreten im sichtbaren Bereich (Gesicht, Arme, usw.) gestaltet sich für Betroffene das persönliche und öffentliche Leben zunehmend schwieriger. Sehr häufig liegt diesen Erscheinungen ein psychischer Hintergrund zu Grunde und – Hypnose kann hier zum einen beim Erkennen der Zusammenhänge und zum anderen der Änderung dieser – zumindest mitbegünstigenden Ursachen – gute Dienste leisten! Die Haut ist nicht nur unser größtes Organ, sondern auch das einzige Organ des Körpers, das die Aufgabe der Abgrenzung nach aussen, der Definition des “Eigenen” und des “Anderen” zukommt. Zum anderen wird die Haut auch als der “Spiegel der Seele” bezeichnet. Im umgangssprachlichen  Bereich kommt dieses in Ausdruckseisen wie z.B. “jemand sieht verbraucht- ” oder “ -vorgealtert aus”. Die Haut als “Spiegel der Seele” benötigt genau die gleiche Aufmerksamkeit, wie der Rest unseres Körpers! Gerade bei Frauen (ganz gleich ob mit oder ohne Hauterkrankungen) gehört die Pflege der Haut oft als tägliches Ritual mit zum Leben. Wenn allerdings dieser symptomatische Ansatz nicht mehr hilft, und unmissverständliche Zeichen für ein inneres “Ungleichgewicht” vorliegen, kann eine Behandlung mit Hypnose Aussicht auf Linderung verschaffen. Dabei gilt es im ersten Schritt Abstand von eigenen Erklärungsmodellen zu nehmen – diese können, müssen aber nicht zutreffen! und dem Unterbewußten Raum zur Entfaltung, quasi eine eigene Stimme, zu geben. Es ist ein erhabenes Erlebnis, in Trance (vielleicht erstmals?) die eigene “innere Stimme” wahrzunehmen! Auf dieser Erkenntnis basierend, können Lösungsmöglichkeiten unterbewußt gesucht und beut etabliert werden, um eine langsame aber stetige Besserung der Symptome einzuleiten. Da es sich häufig um grundlegende Änderungen geht, ist Geduld und die Fähigkeit, zu laufenden Analyse des eigenen Zustandes (Selbstreflexion), unbedingte Vorraussetzung für einen bleibenden Erfolg!  …… [zurück]